Junge Union testet Bus Kommunalpolitik – Jugendliche regen niedrigere Preise für Mehrfahrtenkarten an
HEPPENHEIM.
Gleich zu Beginn traten die ersten Probleme auf: Der Fahrkartenautomat war defekt. Zudem sei eine Heizung in dem Bus offenbar undicht gewesen.
Abgesehen von diesen anfänglichen Problemen, schien der Stadtbus den Jugendlichen als ein gutes Konzept: Die Haltestellen seien gut im Stadtgebiet verteilt, vor allem für Senioren seien alle wichtigen Stellen problemlos zu erreichen.
Außerdem ist die gesamte Linie in drei Teillinien unterteilt, was längere Wartezeiten an zentralen Haltestellen wie dem Bahnhof ausschließe. Auch die Preise für Einzelfahrten bewegten sich in einem akzeptablen Rahmen, die Mehrfahrten-Tickets seien jedoch relativ teuer, was laut JU ein Grund für die geringe Akzeptanz des Projektes sein könnte.
Abschließend kommt die Junge Union Heppenheim zu dem Fazit, dass der Stadtbus ein großes Potenzial dafür habe, in Heppenheim angenommen zu werden und zur weiteren Entwicklung der Stadt beizutragen, da er allen Bürgern ohne Auto die Chance der Mobilität eröffne.
Um dies zu ermöglichen, schlägt die Junge Union folgende Verbesserungen vor: Eine Intensivierung der Werbung für den Stadtbus, die vor allem Bezug auf dessen Senioren- und gleichzeitig Jugendfreundlichkeit nehme. Eine Erweiterung der Linie um folgende Haltestellen: Krankenhaus, Starkenburg-Gymnasium sowie der Konrad-Adenauer-Schule. Eine Senkung der Preise für Mehrfahrten-Tickets, um eine dauerhafte Nutzung, beispielsweise zum Einkaufen, attraktiver zu machen.
aktualisiert von Ensinger, 11.01.2012, 20:49 Uhr |